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Schicht-/Dienstplanung: Grundsätze betrieblich vereinbaren

Schichtplanung bzw. Dienstplanung ist eine anspruchsvolle und immer wieder aufs Neue in vielfacher Hinsicht herausfordernde Tätigkeit. Die Planenden müssen die Zeiträume, in denen gearbeitet werden muss, mit der benötigten Anzahl an entsprechend qualifizierten Personen füllen, können diese jedoch nur entsprechend ihrer Arbeitsverträge einsetzen und sind dabei aufgefordert, sich an Gesetze, Tarife und Verordnungen zu halten. Außerdem sollen sie "gerechte", "ausgewogene" und "gesunde" Schicht- bzw. Dienstpläne erstellen, die den "gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen" entsprechen. 

 

Diese Aufgabe ist wahrlich kein Zuckerschlecken, zumal die genannten Rahmenbedingungen oft nur unzureichend genau definiert sind: Wie hoch ist eigentlich der Personalbedarf an einem bestimmten Zeitpunkt? Wie dehnbar ist die vertragliche Arbeitszeit der Beschäftigten? Gibt es Zeitkonten und Ausgleichszeiträume oder Möglichkeiten zu Mehrarbeit und Überstunden? Welcher Plan ist wirtschaftlich vertretbar? Welche Erkenntnisse bzw. Empfehlungen aus den Arbeitswissenschaften sind wie genau zu berücksichtigen, welche Prioritäten setzen die Beschäftigten und ihre Vertretungen? Wie soll zwischen den teilweise widersprüchlichen Empfehlungen entschieden werden?

 

Die Planenden könnten glücklicher sein, wenn ihnen klare, eindeutige Regeln an die Hand gegeben werden, die ihnen so manche Entscheidung abnehmen würden. Unter anderem aus diesem Grund sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmervertretung derartige Regeln in einer Betriebs- bzw. Dienstvereinbarung festlegen. Was dabei zu berücksichtigen ist, können Sie im Folgenden lesen.

 

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