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Teilzeitarbeit ist jede Art von Beschäftigung, die von der definierten Arbeitszeitdauer her unterhalb des Niveaus der tariflichen oder betriebsüblichen Vollzeitarbeit angesiedelt ist. Die Definition der Arbeitszeitdauer findet üblicherweise durch einzelvertragliche Vereinbarung (siehe auch Arbeitsvertrag) statt, allerdings ist es auch möglich, dass im Rahmen von betrieblichen Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung für alle Arbeitnehmer/innen die Arbeitszeitdauer kollektiv unter die Schwelle der Vollzeitarbeit abgesenkt wird. Teilzeitarbeit kann durch einen prozentualen Anteil an der Vollarbeitszeit definiert werden (z. B. 80%, 70%, 60%, 50% ... ) oder durch die Festlegung einer durchschnittlich wöchentlich zu erbringenden Stundenzahl (z. B. 32 Std., 28 Std., 25 Std. 20 Std. ... ) Was als "betriebsübliche Vollzeitarbeit" gilt, muss unter Beachtung des Tarifvertrages von den Betriebsparteien vereinbart werden. Wird diese Bezugsgröße durch tarifvertragliche Arbeitszeitverkürzungen oder durch betriebliche Verabredungen verändert, müssen die Konsequenzen für die Teilzeitbeschäftigung geprüft werden. Für die Ausgestaltung von Teilzeitarbeit sollten drei Grundsätze beachtet werden:
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