
Arbeitszeit ist Kunden-Dienst-Zeit.
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Warum wir |
Eine auf die Neu- oder Umgestaltung einer Organisation ausgerichtete Sichtweise muss in den Vordergrund stellen, dass der Erfolg jedweder Organisation abhängig ist von der gemeinsamen Leistung ihrer Angehörigen. Sie so wirksam und leistungsstark wie möglich zu gestalten, ist nicht nur unter Konkurrenzbedingungen - die Voraussetzung für ihr Weiterbestehen.
Der Begriff soll keineswegs unterschiedliche Interessen unter den Tisch kehren.
Im Gegenteil: Durch die Benutzung des Kundenbegriffs werden die Interessenstrukturen, die unser tägliches Tun durchziehen, erst deutlich gemacht.
Wir alle arbeiten täglich mit anderen Menschen zusammen.
Streng genommen ist das, was wir bei der Arbeit tun,
immer für andere Menschen bestimmt.
Wir alle sind Lieferanten von Leistungen, die von uns erwartet werden:
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Wir stellen aber auch bestimmte Ansprüche an das, was uns als Produkt oder Leistung geboten wird:
Wir sind die Kunden unserer Kollegen und all der Menschen, von denen wir eine Leistung empfangen. |
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Man kann also jede Arbeit auch als Austausch von Dienst-Leistungen verstehen.
Jegliche Organisation wird von einer Vielzahl von Kunden-Lieferanten-Ketten durchzogen.
Und in jeder dieser Ketten sind wir in der Regel Kunde und Lieferant von Dienst-Leistungen.
Nach außen wie nach innen. Das Zusammenwirken in diesen Ketten und das Zusammenwirken
der verschiedenen Ketten ist mitentscheidend für den Erfolg eines Unternehmens.
In diesem Sinne sind alle Unternehmen Dienst-Leistungs-Unternehmen.
Gestaltung von Arbeitszeit meint dann:
Gestaltung von Kunden-Dienst-Leistungs-Zeit.
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