
Es hat immer schon Branchen gegeben,
in denen Arbeitszeiten und Betriebszeiten nicht zusammen fallen.
Das gilt z. B.:

In den meisten anderen Wirtschaftsbereichen
waren Arbeitszeiten und Betriebszeiten lange Zeit identisch.
Die Notwendigkeit, sie analytisch und real zu unterscheiden,
wurde erst im Verlauf der 70er und 80er Jahre immer deutlicher.
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Die wichtigsten Gründe:
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Das nachvollziehbare Argument der Unternehmen:
"Immer kürzere Arbeitszeiten führen zu immer längeren Stillstandszeiten.
Bei immer höheren Investitionen pro Arbeitsplatz führt das zu völlig unwirtschaftlichen
Anlagen- und Maschinenlaufzeiten. Dann lohnt es sich nicht mehr zu investieren. Arbeitszeiten und Betriebszeiten müssen entkoppelt werden."
Die flexiblere Gestaltung von Arbeitsverträgen und Arbeitszeiten ist eine Folge
dieser zunehmenden Notwendigkeit, Betriebszeiten unabhängig von den Arbeitszeiten
zu organisieren.
Das muss nicht zu Lasten der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen geschehen.
Flexibilisierung muss nicht gleichbedeutend sein mit höheren Belastungen.

TEMPI zeigt, wie man alle für flexibles Arbeiten wichtigen Faktoren so gestalten kann,
dass die gesamte Leistungsgemeinschaft Organisation davon profitieren kann.