Technik und Zeit
Häufig kommt uns Technik zeitbestimmend entgegen.
Meist erweist sich bei genauerem Hinsehen:
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Zeitdiktat ist Menschenwerk.
Technik selbst ist gestaltbar. Erst recht ist ihr Einsatz gestaltbar. Die Ziele und Maßstäbe der Gestaltung des Einsatzes von Technik werden von Menschen beschlossen. Die Technik selbst macht bei den meisten Produktions- oder Dienstleistungsprozessen keine oder kaum Vorschriften, wie die Arbeit mit ihr und um sie herum organisiert werden muss.
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Wie sie arbeiten, das beschließen Menschen.
Die Technik soll ihnen dabei helfen.
Daher reden wir ab jetzt von
Zeit und Technik.
Zeit und Technik
Wer beschließt denn bei Ihnen, wie gearbeitet wird?
Die Antwort auf diese Frage sagt sehr viel über eine Organisation und ihre Kultur aus.
Kultur, das ist die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, unvermittelt und persönlich oder vermittelt über Arbeitsprozesse, technische oder organisatorische Zusammenhänge.
Mehr zum Thema finden Sie unter Organisationsentwicklung , Organisation und unter Lernende Organisation .
Das soll heißen:
Die Festlegung, welche Technik wie eingesetzt wird, hat fast immer sehr viel damit zu tun,
- wie in einer Organisation kommuniziert wird;
- wer mit wem über was reden muss, damit Entscheidungen getroffen werden;
- wie transparent diese Entscheidungsregeln und -wege sind; und
- wie verbindlich Entscheidungen in die Tat umgesetzt werden.
Wenn Ihre Organisation nicht über eine Kultur der Zusammen-Arbeit und eine kooperative Organisationsstruktur verfügt, wird Ihnen auch keine Technik helfen, flexibel zu arbeiten.
Technik und Zeit
Wie sie arbeiten, das beschließen Menschen.
Die Technik soll ihnen dabei helfen.
Technik ist ein Hilfsmittel.
Die flexible Gestaltung von Arbeitszeit kann
je nach Auswahl und Gestaltung des Technikeinsatzes
erleichtert oder erschwert werden.
Ein flexiblerer Umgang mit Zeit führt zu anderen Fragen danach,
was Technik leisten soll und kann.
Heute ist fast alle Technik computergestützt.
Computer sind dumm.
Sie machen nur, was man ihnen sagt.
Aber Computer sind nützlich, weil sie helfen können,
das zu tun, was man tun will.
- Das Wichtigste ist:
Wissen, was wir wollen.
- Das Zweitwichtigste ist:
Wissen, was von dem, was wir wollen,
das Wichtigste, Zweitwichtigste, Drittwichtigste usw. ist.
- Das Drittwichtigste ist:
Das Wichtigste nicht vergessen.
Weil wir uns alle gerne von scheinbaren Sachzwängen
wieder davon abbringen lassen.
Aus einem veränderten Umgang mit Zeit ergeben sich
veränderte oder neue Ansprüche daran, wie Technik helfen kann.
Und wenn man weiß, wohin man will, findet man fast immer
einen Weg dahin und die Hilfsmittel dazu.
Weitere Themen:
Zeit und Technik
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Drei Arten von Technik
Dort, wo Technik zum Einsatz kommt, geht es um drei Arten von Technik:
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- ZeitTechnik zur Messung und Verarbeitung von ZeitDaten.
Näheres dazu finden Sie unter ZeitTechnik .
Vergessen Sie bitte nicht, sich zu fragen,
ob Sie überhaupt Technik wollen bzw. brauchen,
um Zeit zu messen. Vielleicht hilft auch Vertrauen.
Wir vertreten den Zeit-Grundsatz:
Kontrolle ist gut. Vertrauen ist besser.
Zur Sicherheit:
Das bedeutet nicht, dass Kontrolle eigentlich schlecht ist.
Oft ist ein bestimmtes Maß an sachlich gebotener Kontrolle
Voraussetzung von Transparenz und damit von Vertrauen.
- Informations- und Kommunikationstechnik,
die Ihnen hilft, flexibel zu arbeiten,
also Computer-Netzwerke und geeignete Software, um rasch und zuverlässig
auf Daten zugreifen und damit arbeiten zu können.
Sie sind in vielen Organisationen eine wesentliche Voraussetzung,
um überhaupt Flexibilitätsspielräume zu gewinnen.
- Die Technik, die Sie zur Ausführung ihrer Arbeit benötigen.
In vielen Organisationen oder Organisationsbereichen, z. B. Verwaltungen,
fallen die Techniktypen 2 und 3 zusammen.