Arbeitszeitmodelle sind festgelegte Regeln, aus denen hervorgeht, zu welchen Tageszeiten oder an welchen Wochentagen Beschäftigte im Betrieb anwesend sein oder vereinbarte Arbeitsleistungen erbringen sollen. Diese werden in Betriebsvereinbarungen festgelegt und können für einzelne Betriebsbereiche, Arbeitsfunktionen oder Arbeitnehmergruppen unterschiedlich gestaltet sein.
Werden EDV-Systeme zur Unterstützung der Planung und Abrechnung von Arbeitszeiten eingesetzt, so können je nach Komplexität eines Zeiterfassungssystems dort unterschiedlich viele Arbeitszeitmodelle elektronisch hinterlegt und gruppenweise oder individuell auf MitarbeiterInnen zugeordnet werden. Beim Betätigen des Zeiterfassungsterminals wird für jeden Mitarbeiter überprüft, ob er sich innerhalb vordefinierter Zeitmodelle bewegt. Ist dies nicht der Fall, erstellt das System ein Fehlerprotokoll.