Entscheidungsprozess

Die Organisation muss Beteiligung
als Beteiligung an Entscheidungsprozessen verstehen und
ihre Kommunikations- und Entscheidungsprozesse
transparent und nachvollziehbar gestalten.

Beteiligung, die nicht auch Einfluss auf Entscheidungen hat,
wird sehr rasch mangels Interesse nicht mehr stattfinden.
Nun wissen wir alle:
Nicht selten gibt es für Vorschläge, die im Rahmen eines Beteiligungsprozesses
verabschiedet worden sind, Einschränkungen bei der Umsetzung, weil es
aus irgendwelchen Gründen

  • nicht geht,
  • so nicht geht,
  • jetzt nicht geht,
  • nur teilweise nicht geht.

Das ist normal,
aber tödlich für Beteiligungsprozesse und die Bereitschaft,
sich mit Engagement und Ideenreichtum daran zu beteiligen,
wenn die Gründe nicht offen gelegt und nachvollziehbar dargestellt werden.

Die wichtigste sachliche Voraussetzung für Lernen,
und zwar insbesondere für das kollektive Lernen als Organisation oder Teil einer Organisation,
ist gute, rechtzeitige, und kontinuierliche Information.
Sie sorgt für Transparenz und für das Gefühl, ernst genommen zu werden.
Ohne dieses Gefühl kann auch keine kreative Kommunikationskultur entstehen.
Oft werden Ideen von Einzelnen formuliert.
Aber sie entstehen meist aus dem aktiven Austausch mit KollegInnen.

Geteiltes Wissen ist doppeltes Wissen.

/ZeitGalerie/ZeitEntwicklung/Lernende Organisation/Entscheidungsprozess/Transparenz

Das ist besonders wichtig für solche Prozesse, bei denen die Realisierung
der Problemlösung nicht im Beteiligungsbereich liegt oder dessen Entscheidungsgewalt,
etwa bei größeren Investitionen, überschreitet.

Frustration von Erwartungen ist der Tod von Beteiligung.
Ent-Täuschung schafft Gewissheit, das Beteiligung sich nicht lohnt.