Vertrauensarbeitszeit ist kein konkret definierbares Arbeitszeitmodell, sondern ein betriebspolitisches und arbeitsorganisatorisches Konzept: Die persönliche Arbeitsleistung soll nicht vordergründig nach betrieblichen Anwesenheitszeiten und aufsummierten Arbeitsstunden bemessen werden, sondern sich an den beruflichen Aufgaben ausrichten und betriebliche Erfordernisse und Kundenbedürfnisse in den Mittelpunkt rücken.
Die erbrachte Arbeit wird vom Arbeitgeber nicht mehr über den Zeitaufwand kontrolliert. Bei Vertrauensgleitzeit wird oft ein erweiterter betrieblicher Zeitrahmen zur Verfügung gestellt, auf Kernzeiten und Gleitzeitsaldo verzichtet und den Beschäftigten weitgehende Selbstverantwortung für den Ausgleich ihrer Plus- und Minusstunden übertragen.


