Einige Branchen haben zu bestimmten Jahreszeiten geringe Nachfrage nach Produkten oder Dienstleistungen. Unternehmen reagieren darauf mit der Anpassung des Arbeitskräftepotentials an die Auftragslage. Diese Schwankungen können häufig nicht über Arbeitszeitkonten ausgeglichen werden und Entlassungen, befristete Arbeitsverträge oder der temporäre Einsatz von LeiharbeitnehmerInnen sind die Folge.
Durch das externe Flexibilisierungsinstrument des Personalsharings und der Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen könnte der Bedarf an Arbeitskräften angelichen werden. Auf Seiten der Unternehmen können Kosten bei der Personalsuche und der Qualifizierung der MitarbeiterInnen reduziert werden und ArbeitnehmerInnen können dadurch eine durchgängige Beschäftigung über das ganze Jahr erhalten. Das ist die Vision des Projektes "KURsA- Kooperation von Unternehmen zur Reduzierung saisonal bedingter Arbeitslosigkeit", welches im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Rahmenbedingungen für eine solche Kooperation untersucht hat. Das Projekt, das aus Mitteln der EU und dem Land NRW gefördert wurde, hat Modelle zum "Sharing von Arbeitskräften" mit dem Ziel entwickelt, dass diese für alle Akteure, die Beschäftigten, die Unternehmen und den Staat eine Gewinn-Situation darstellen. Die Vorteile für die Akteure sind: