Schichtmodelle mit Personal-Ausfall-Management

Schichtarbeit wird oft über einen Schichtplan organisiert, in dem sich die notwendigen Schichtdienste (Früh, Spät, Nacht etc.) zyklisch in einem regelmäßigen Turnus von vier, acht oder mehr Wochen wiederholen. Grundlage dieses Schichtmodells ist normalerweise die mindestens benötigte Anzahl an Beschäftigten mit der notwendigen Qualifikation zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Diese Mindestbesetzung setzt sich zusammen aus den benötigten Schichteinsatzzeiten bzw. Schichtarten und der Besetzung dieser Schichtarten an den einzelnen Wochentagen. „Mindestbesetzung“ bedeutet, dass die vorgegebene Anzahl an anwesenden Beschäftigten nicht unterschritten werden darf, ohne nennenswerte Abstriche an der Leistungsfähigkeit bzw. der Quantität oder Qualität der erzeugten Produkte oder Dienstleistungen in Kauf zu nehmen.

 

Bei der Berechnung des benötigten Personals ist unbedingt zu berücksichtigen, dass diverse Gründe für die zeitweise Abwesenheit der Beschäftigten existieren: Urlaub, Krankheit, Fortbildungen, Projekte, Sitzungen usw. Wie dieser Personalausfall sinnvoll bei der Entwicklung eines Schichtmodells berücksichtigt werden soll, ist Thema dieses ZeitSchrift-Beitrags - und eines ausführlichen Arbeitspapiers - von Norbert Engelhardt, Arbeitszeitberater der TEMPI GmbH.

 

Wie ermitteln wir den Personalbedarf für unser Schichtmodell und wie organisieren wir dann die Personalreserve im Einsatzplan?

Das Arbeitspapier "Wie ermitteln wir den Personalbedarf bei Schichtarbeit?" ist über den unten sichtbaren Button per Download zu beziehen. Anhand eines Beispiels erläutert Norbert Engelhardt detailreich die Grundlagen des Ausfall-Management und der Reserveplanung. Die verschiedenen Konzepte für die Personalreserve stellt er ausführlich dar und entwickelt dann Schritt für Schritt den Schichtplan inklusive Reserveplanung für sein eingangs eingeführtes Beispiel.  

Download
Wie ermitteln wir den Personalbedarf bei Schichtarbeit?
2017-01-31_TEMPI_Engelhardt_Personalrese
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In dem Arbeitspapier wird erläutert, dass die planerische Berücksichtigung von Ausfallzeiten bei der Ausarbeitung eines Schichtplankonzepts notwendig ist. Am Beispiel wird dargestellt, wie man sinnvollerweise dabei vorgehen kann. Wenn man die dort beschriebenen Arbeitsschritte systematisch durchläuft, hat man am Ende einen Schichtplan gefunden, der für einen Testlauf geeignet ist und unter realistischen Bedingungen für eine begrenzten Zeitraum erprobt werden kann. Alle Betriebsparteien müssen dieses Projekt gemeinsam gestalten. Viele Unternehmen haben gute Erfahrungen gemacht mit dafür gebildeten Projektgruppen, die paritätisch mit betrieblichen Fachleuten, Interessenvertretern und Mitarbeiter/innen aus den entsprechenden Betriebsbereichen besetzt sind. In eher konfliktbeladenen betrieblichen Situationen ist es empfehlenswert, im Projekt von Beginn an mit externer Moderation zu arbeiten. 

Die TEMPI GmbH bietet Seminare an, in denen unter Einsatz von Schichtplan-Modulen auf der Grundlage einer Software zur Tabellenkalkulation praxistaugliche Beispielberechnungen durchgeführt werden. Die Teilnehmenden können geeignete Schichtmodelle definieren und unter Einhaltung rechtlicher und sozialer Rahmenbedingungen eigene Schichtplan-Entwürfe erstellen und bewerten lassen.

 

Das nächste Seminar dieser Art findet vom 16. bis 19. Mai 2017 statt. Hier erhalten Sie die Einladung per Download - und hier melden Sie sich direkt zu dem Seminar an, Sie können aber auch eine E-Mail an buero@tempi.de senden und sich zunächst einen Platz im Seminar reservieren.  

 

Gerne kommen die Arbeitszeitberater der TEMPI GmbH auch in die Unternehmen, wenn externe Moderation gewünscht wird und/oder wenn es komplexe Fragestellungen gibt, die man gerne zufriedenstellend bearbeitet wissen möchte. Rufen Sie an und sprechen Sie direkt mit Herrn Engelhardt: 0551-57790.

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