TEMPI-Veranstaltungen 2019

Das TEMPI-Angebot an Workshops und Seminaren im ersten Halbjahr 2019 ist da! Auch zur SP-EXPERT-Konferenz 2019 laden wir herzlich ein. Das Motto "Ihr habt es in der Hand!": Es gibt so viele rechtliche Bestimmungen rund um SP-EXPERT, Arbeitszeit- und Schicht-/Dienstplanung à Wir präsentieren und diskutieren die besten Möglichkeiten, diese Rechte im Sinne der Arbeitnehmer/innen sinnvoll zu nutzen.  

 

Reservierungen und Anmeldungen sind ab sofort möglich. Nutzen Sie die Anmeldeseite auf dieser Website oder schreiben Sie uns per E-Mail an buero@tempi.de

 

ACHTUNG: Der Anmeldeschluss für die ersten Januar-Veranstaltungen ist der 19. November 2018!

Personal-Risikomanagement - Grundlage für ein funktionierendes Reservekonzept

„Personalmangel“ bzw. „Fachkräftemangel“ ist gegenwärtig ein häufig diskutiertes Thema bei Betrieben und Unternehmen aller Art, Größe und Branche. Im Gesundheitswesen, also in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und Kliniken wird schon sehr lange das Fehlen von qualifiziertem Personal beklagt. Meist wurde in der Vergangenheit die Ursache in der unzureichenden Refinanzierung durch die Kostenträger gesehen; heute ist es dort wie in vielen anderen Branchen so, dass kein hinreichend ausgebildetes Personal vorhanden ist. Viele, oft gut qualifizierte Menschen kommen als Flüchtlinge ins Land, dürfen aber nicht arbeiten oder werden leider mit obskuren politisch motivierten Begründungen schlichtweg abgelehnt, obwohl sie doch so dringend benötigt werden. Also müssen die Verantwortlichen, hier speziell diejenigen in Unternehmen des Gesundheitswesens, aufwändige und teure Alternativen suchen, um mit dem begrenzten Personal auszukommen und es so effektiv wie möglich einzusetzen. Das wiederum führt regelmäßig zu Überlastung, Burnout und andere Krankheiten, für die kurzfristig weiteres Personal benötigt wird, dann auch zu längerfristiger Arbeitsunfähigkeit und erhöhter Fluktuation, letztendlich zu weiterem Personalmangel. Die Spirale dreht sich unaufhaltsam weiter …

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Sommerzeit abschaffen - machen Sie mit bei der EU-Umfrage!

Die Europäische Union bittet ihre Bürger um die Meinung zur Sommerzeit.

 

Nutzen Sie jetzt Ihre Chance, dazu beizutragen, dass die zweimal jährliche Prozedur endlich ein Ende hat!

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Direktionsrecht des Arbeitgebers bei der Dienstplanung

Wie sind Arbeitnehmer in ihrer Lebensgestaltung und bei der Umsetzung von privaten Wünschen und Interessen vor den Zumutungen durch kurzfristige auftretende betriebliche Arbeitsanforderungen geschützt?

 

Wo endet das Direktionsrecht des Arbeitgebers bei der Einteilung der Arbeitszeit?

 

Mit dem Abschluss eines Arbeitsvertrages steht dem Arbeitgeber ein Direktionsrecht zur Verfügung, das arbeitsrechtlich nur unpräzise beschrieben ist. Es äußert sich in einer zunehmend flexibler werdenden Arbeitswelt häufig in Form von Ein- und Übergriffen in die Lebenswelt der Beschäftigten. Dies ist der Ansatzpunkt für den vorliegenden Text: Wir blicken auf die Möglichkeiten des Rückzugs, die sich für abhängig Beschäftigte bieten, die ihr Privatleben und ihre Gesundheit verteidigen möchten.

 

Über bestehende gesetzliche und tarifliche Regelungen hinaus hat ein Betriebsrat recht weit reichende Instrumente zur Verfügung, um ein akzeptables Umfeld für die sozialen und privaten Belange der Beschäftigten zu sichern. Das setzt allerdings gute Fach- und Rechtskenntnisse, stabile Nerven und auch einen guten Rückhalt seitens der Beschäftigten voraus. Kundenorientierung, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität sind heute unvermeidbar, aber sie sind kein ehernes, nicht zu hinterfragendes Gesetz. Die Bedingungen des Lebens und Arbeitens sollen und können im bestehenden rechtlichen Rahmen durch die Beteiligten im Betrieb sozialverträglich gestaltet werden.

 

Lesen Sie zu diesem Thema den Beitrag vom TEMPI-Geschäftsführer Norbert Engelhardt:

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Arbeitszeitrecht - Nomos-Kommentar in 2. Auflage

Hahn, Dr. Frank; Pfeiffer, Gerhard; Schubert, Prof. Dr. Jens (Hrsg.)
Arbeitszeitrecht
Handkommentar
2. Auflage, Nomos-Verlag, 2018
690 Seiten, gebunden (15% mehr Seiten als 1. Auflage) 
ISBN 978-3-8487-4401-5
Preis: 89 Euro (fast 30% höherer Preis als 1. Auflage)

 

 

Auf der Banderole, die das Buch umschließt, wird er als „Der Beraterkommentar zum Arbeitszeitrecht“ bezeichnet.

 

Die zweite Auflage berücksichtigt demnach alle ab 1. Januar 2018 gültigen Neuregelungen, insbesondere zum Mutterschutzgesetz und zum neunten Teil des Sozialgesetzbuches. Betont wird im Werbetext, dass der Kommentar seinen Schwerpunkt auf moderne Arbeitszeitformen legt und auch das „croud- bzw. cloudworking“ aufnimmt. Branchenspezifische Besonderheiten, die sich u. a. aus Tarifverträgen ergeben (Chemie, Metall, Öffentlicher Dienst, Soziales) sollen beachtet werden. Im Vergleich zur ersten Auflage sollen zahlreiche neue Muster und Beispiele hinzugekommen sein.

 

Lohnt sich also die Investition von 89 Euro für die neue Auflage?

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Schichtarbeit gesund und sozialverträglich gestalten

Ein Thema, bei dem man zu der Ansicht gelangen könnte, dass es nicht mehr viel Neues zu sagen, schreiben oder forschen gibt. Oder? Die Redaktion der "ZeitSchrift" hat sich die nur 24 Seiten dieser kostenfreien Veröffentlichung der Hans-Böckler-Stiftung aufmerksam durchgelesen. 

 

Hans-Böckler-Stiftung

 

Schichtarbeit gesund und sozialverträglich gestalten

 

Anna Arlinghaus, Yvonne Lott

 

Report Nr. 3 Forschungsförderung, März 2018

24 Seiten, PDF-Dokument

ISSN 2511-6177

Kostenlos per Download: www.boeckler.de

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Schlafkunde - Wissenswertes rund um unseren Schlaf. Jürgen Zulley.

Schlafkunde

Wissenswertes rund um unseren Schlaf

Jürgen Zulley

www.zulley.de

 

 

Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main, 2018

96 Seiten

www.mabuse-verlag.de

 

ISBN: 978-3-86321-400-5

eISBN: 978-3-86321-457-9

 

Preis: 12,95 Euro (eBook: 10,99 Euro)

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Wir müssen die Uhren-Umstellung endlich beenden!

Der renommierte Wissenschaftsautor Dr. Peter Spork (Foto: Thomas Duffé) aus Hamburg schreibt zu der im Folgenden zu lesenden Pressemitteilung:

 

"Ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen. Deshalb erlaube ich mir, meine journalistische Neutralität (auf der Basis seriöser wissenschaftlicher Erkenntnisse) zu verlassen und in dieser Pressemitteilung gemeinsam mit dem Erlanger Arzt Hubertus Hilgers die politische Forderung aufzustellen, die Uhren-Umstellung auf die so genannte Sommerzeit endlich abzuschaffen. (Leser meines Buchs „Wake up!“ wissen warum.) 

 

Die wissenschaftliche Evidenz dafür, dass die „Sommerzeit“ Nachteile hat, ist mittlerweile erdrückend. Dennoch hat das EU-Parlament gerade erst entschieden, den Sachverhalt erneut zu prüfen. Das kann dauern! Deshalb haben wir uns nun entschlossen, auf diesem Weg zusätzliche Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu schaffen." 

Peter Spork und Hubertus Hilgers

 

Lesen Sie nun die Pressemitteilung und unterstützen Sie - soweit möglich - das Anliegen der Autoren - und der ZeitSchrift-Redaktion!

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Eine verzerrte Darstellung der Arbeitszeitforschung schadet Schichtarbeitenden

Der renommierte Arbeitszeitforscher und -berater Dr. Johannes Gärtner, u. a. Obmann der Arbeitszeitgesellschaft, Professor an der TU Wien und Geschäftsführer der XIMES GmbH äußert sich zu dem aktuell erschienenen Buch:

 

Kutscher, Jan; Leydecker, Julia Marie:

Schichtarbeit und Gesundheit

Aktueller Forschungsstand und praktische Schichtplangestaltung

Springer-Gabler, 2018

 

Angekündigt wird das Buch mit folgendem Text: 


"„Schichtarbeit macht krank“, so die landläufige Meinung. Doch der Einfluss der Arbeitszeitgestaltung auf die körperliche und seelische Gesundheit wird weit überschätzt. Die wissenschaftliche Erkenntnislage dazu ist nach wie vor dünn und widersprüchlich, so dass es verwundert und geradezu erschreckt, wie auf breiter Front vor dramatisierten Gefahren der Nacht- und Schichtarbeit gewarnt wird und welche Flut angeblich fundierter Empfehlungen zur Schichtplangestaltung kursiert."

 

Lesen Sie im Folgenden die kritische Rezension von Dr. Gärtner!

 

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Betriebsverfassungsgesetz - Kommentar von Düwell

In der aktuellen 5. Auflage veröffentlicht der Nomos-Verlag einen Kommentar zum Betriebsverfassungsgesetz. Ist er eine gute Alternative zu den bekannteren "Däubler" und "Fitting"? Die Redaktion der ZeitSchrift hat den Kommentar näher unter die Lupe genommen.

 

 

Düwell (Hrsg.) 

Betriebsverfassungsgesetz

BetrVG | WahlO | EBRG | SEBG

 

Handkommentar

 

Herausgegeben von VRiBAG a.D. Prof. Franz Josef Düwell

 

5. Auflage 2018, 2168 S., Gebunden, 

ISBN 978-3-8487-3902-8

98,00 Euro

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Gläserne Belegschaften

"Das Handbuch zum Beschäftigtendatenschutz", wie es Autor und Verlag bezeichnen, ist in den vergangenen Jahr(zehnt)en (erstmals 1990 erschienen) für Arbeitnehmervertretungen zu einem Standardwerk avanciert. In der aktuellen 7. Auflage berücksichtigt der Autor das neue Datenschutzrecht der EU-DSGVO und des BDSG-neu. Die Ausführungen und juristischen Bewertungen, so der Autor im Vorwort, "mussten in fast allen Teilen grundlegend überarbeitet werden".

 

Uns interessiert dabei insbesondere, wie der Autor mit der ungewissen Zukunft des Datenschutzrechts umgeht, angesichts einer noch fehlenden gerichtlichen Auseinandersetzung zum neuen Recht. Außerdem interessieren uns natürlich die konkreten Empfehlungen für die Praxis der Arbeitnehmervertretungen, die der Autor aus dem neuen Recht ableitet. 

 

Wolfgang Däubler

Gläserne Belegschaften - Das Handbuch zum Beschäftigtendatenschutz

7. Auflage 2017

Bund-Verlag

ISBN 978-3-7663-6620-7

59,90 Euro

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Das neue Datenschutzrecht

Das neue Bundesdatenschutzgesetz ist verabschiedet. Mit Wirkung zum 25.5.2018 hebt das Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz (DSAnpUG) das alte Bundesdatenschutzgesetz auf und ändert das Datenschutzrecht im Sozialgesetzbuch. Die Neuregelungen werfen zahlreiche neue Anwendungsfragen insbesondere im Anwendungsbereich der Datenschutz-Grundverordnung auf. Zudem ist in Teil III des neuen Bundesdatenschutzgesetzes in Umsetzung der Richtlinie EU 2016/680 der Bereich des Datenschutzes bei Polizei, Justiz und allen Gefahrenabwehrbehörden neu geregelt.

 

Der Einführungsband zum neuen Recht informiert die Praxis frühzeitig über alle Neuregelungen. Kapitel für Kapitel werden die entscheidenden Regelungen des neuen BDSG hinsichtlich ihres Regelungsgehalts ausführlich untersucht und mit den DSGVO-Regelungen verglichen. Der Anwender erkennt auf einen Blick, welche Vorränge bestehen, nach welchen Anwendungsregeln neues Bundesdatenschutzgesetz und Datenschutz-Grundverordnung funktionieren und wie Freiräume genutzt werden können.

 

Schwerpunkte der Darstellung:

  • die Grundsätze des Datenschutzes
  • die Rechte und Rechtsbehelfe der betroffenen Personen
  • die Pflichten der Verantwortlichen
  • die Datenschutzaufsicht
  • die Datenverarbeitung im öffentlichen Bereich und
  • der Datenschutz in der Wirtschaft

Herausgeber und Autoren sind anerkannte Datenschutzrechtsexperten. 
(Auszug aus dem Werbetext des Verlags.)

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EU-DSGVO - NOMOS-Kommentar

Gernot Sydow (Hrsg.):

Europäische Datenschutzgrundverordnung – Handkommentar

NomosKommentar, Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden

1. Auflage 2017

ISBN 978-3-8487-1782-8

1456 Seiten

168 Euro.

Der Kommentar erscheint zudem in Österreich im MANZ-Verlag, Wien sowie in der Schweiz im Dike-Verlag, Zürich.

 

 

Gernot Sydow, geb. 1969, ist seit 2015 Professor für Öffentliches Recht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

 

21 weitere Bearbeiter/innen sind an dem Handkommentar beteiligt.

 

 

Im Vorwort erläutert der Herausgeber seine Intention für dieses Werk: Seit 2014 verfolgt er zusammen mit dem Verlag die Herausforderung, noch vor dem Inkrafttreten der EU-DSGVO einen Kommentar zu veröffentlichen. Im August 2017 ist der Kommentar erschienen, also rechtzeitig vor dem Stichtag 25. Mai 2018. 

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Das Buch ist da!

Pünktlich am 31. Juli 2017 ist das Buch "Grundsätze der Schicht- und Dienstplan-Gestaltung" vom Autor Karl-Hermann Böker, Geschäftsführer der TEMPI Gesellschaft für ganzheitliche Arbeitszeitberatung mbH, erschienen. 

 

 

 

Grundsätze der Schicht- und Dienstplan-Gestaltung
Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen
Karl-Hermann Böker
Delgany Publishing, Hamm 2017
edition Arbeitszeitwissen-heute
Broschiert, 220 Seiten, 39,90 Euro
ISBN 978-3-945394-22-9

 

Das Buch kann über den Verlags-Bestellservice bezogen werden:
http://delgany-publishing.com/bestell.html, außerdem ist es bei Amazon - auch als Kindle-Ebook - lieferbar: 

https://www.amazon.de/Grundsätze-Schicht-Dienstplan-Gestaltung-Praxisorientierte-Dienstvereinbarungen-ebook/dp/B0751SBKHN/  

 

 

Bestellungen nimmt auch der Autor persönlich unter boeker@tempi.de gern entgegen! ´Der kostenfreie Versand eines - wenn Sie es wünschen, vom Autor persönlich signierten - Buches erfolgt in der Regel noch am Tag des Bestelleingangs.

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Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Kurzfristige Änderungen

Kurzfristige Änderungen der Arbeitszeit nach der Veröffentlichung eines Schicht- bzw. Dienstplans sind nicht immer zu vermeiden. Es gibt theoretisch genau zwei Möglichkeiten, einen Schichtplan zu ändern, der bereits durch Zustimmung der Arbeitnehmervertretung, Genehmigung durch den Verantwortlichen und Aushang/Freigabe verbindlich geworden ist: Die betroffenen Beschäftigten äußern den Wunsch nach einer Änderung („freiwillig“) oder der Arbeitgeber schreibt eine Änderung vor („angeordnet“).

 

Auf der betrieblichen Ebene sind dazu detaillierte Regelungen möglich. Meist werden sie im Rahmen Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ vereinbart. Beispiele stellen wir Ihnen in diesem ZeitSchrift-Beitrag vor. Es sind - wie bereits die vorherigen drei Beiträge - Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“.  

 

Dies ist der vorerst letzte ZeitSchrift-Beitrag in dieser Folge von Auszügen aus dem Buch. Weitere Hinweise finden Sie am Ende des Beitrags.

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Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Arbeit und Frei an Wochenenden

Arbeitsfreie Wochenenden sind in unserem Kulturkreis überaus wichtig. Im Zweck des Arbeitszeitgesetzes (§ 1 Abs. 2 ArbZG) ist zumindest der Sonntag als besonders schützenswert benannt: „[…] den Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung der Arbeitnehmer zu schützen,“ und in § 11 Abs. 1 ArbZG ist geregelt: „Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei bleiben.“ Tarifverträge sowie Betriebs- und Dienstvereinbarungen können für die Beschäftigten günstigere Regelungen treffen.

 

Auf der betrieblichen Ebene sind weitergehende Regelungen möglich. Meist werden sie als Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ bezeichnet. Die zuständige Arbeitnehmervertretung und die Arbeitgeberseite verhandeln über möglichst konkrete Auslegungen der rechtlichen Vorschriften. Sie legen konkrete Grundsätze fest, nach denen die Planenden vorgehen sollen. Jede Vereinbarung ist letztendlich ein zum Zeitpunkt der Unterzeichnung tragbarer Kompromiss für diese Verhandlungspartner.

 

In lockerer Folge stellen wir Ihnen einige Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“ vor. Heute geht es um Regelungen für die Arbeit und das Frei an Wochenenden

 

Weitere Hinweise zu dem Buch finden Sie am Ende des Beitrags.

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Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Regelungen für die Begrenzung von Nachtarbeit

Nachtarbeit ist manchmal notwendig. Nachtarbeit ist gesundheitlich äußerst bedenklich. Rechtlich ist dies eingeschränkt zulässig. Den Rahmen bilden Gesetze, Verordnungen und Tarifverträge. Sie sollen ein Mindestmaß an Gesundheitsschutz garantieren. 

 

Auf der betrieblichen Ebene sind weitergehende Regelungen möglich. Meist werden sie als Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ bezeichnet. Die zuständige Arbeitnehmervertretung und die Arbeitgeberseite verhandeln über möglichst konkrete Auslegungen der rechtlichen Vorschriften. 

 

In lockerer Folge stellen wir Ihnen einige Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“ vor. Heute geht es um Regelungen für die Begrenzung von Nachtarbeit

 

Weitere Hinweise zu dem Buch finden Sie am Ende des Beitrags.

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Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung – Höchstarbeitszeiten - Länge von Schichtfolgen

Schichtarbeit, Nachtarbeit, Arbeit an Wochenenden und Feiertagen sowie die kurzfristige Änderung der Arbeitszeit sind nicht immer zu vermeiden. Rechtlich sind diese Arbeitsformen und -zeiten mit Einschränkungen zulässig. Den Rahmen bilden Gesetze, Verordnungen und Tarifverträge. Sie sollen ein Mindestmaß an Gesundheitsschutz garantieren und für gesundheitliche Belastungen einen angemessenen Ausgleich bieten. 

 

Auf der betrieblichen Ebene sind weitergehende Regelungen möglich. Meist werden sie als Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen zum Thema „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung“ bezeichnet. Die zuständige Arbeitnehmervertretung und die Arbeitgeberseite verhandeln über möglichst konkrete Auslegungen der rechtlichen Vorschriften. Als Beispiel kann hier § 6 Abs. 1 ArbZG genannt werden, in dem die Beachtung der gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse gefordert wird. Deren konkrete Anwendung wirft jedoch bei der Schicht- und Dienstplanung erhebliche Probleme auf und ruft Konflikte hervor. Unter anderem deswegen legen die betrieblichen Partner in Betriebs- bzw. Dienstvereinbarungen konkrete Grundsätze fest, nach denen die Planenden vorgehen sollen. Jede Vereinbarung ist letztendlich ein zum Zeitpunkt der Unterzeichnung tragbarer Kompromiss für diese Verhandlungspartner.

 

In lockerer Folge stellen wir Ihnen einige Auszüge aus dem am 31. Juli 2017 erscheinenden Fachbuch „Grundsätze der Schicht- und Dienstplangestaltung - Praxisorientierte Kommentierung von Regelungen in Betriebs- und Dienstvereinbarungen“ vor. Heute geht es um Regelungen zur Länge von Schicht- bzw. Dienstfolgen

 

Weitere Hinweise zu dem Buch finden Sie am Ende des Beitrags.

 

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Schliemann ArbZG-Kommentar 3. Auflage

Harald Schliemann

ArbZG

Arbeitszeitgesetz mit Nebengesetzen

Kommentar, 3. Auflage 2017

 

Luchterhand Taschenkommentare

Luchterhand-Verlag

914 Seiten, gebunden

ISBN 978-3-472-08956-8

EUR 98,00

 

www.luchterhand-fachverlag.de

 

Der Autor

 

Harald Schliemann, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht i.R., Thüringer Justizminister a.D., Rechtsanwalt.

 

 

Meinung des Rezensenten

 

Mit dieser Neuauflage des Kommentars zum Arbeitszeitgesetz und dem damit verbundenen Zugang zum Online-Portal JURION behauptet der Luchterhand-Verlag seinen Anspruch auf die aktuell empfehlenswerteste Kommentierung des Arbeitszeitrechts. 

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Ruhepausen nicht gewährt – 2000 Euro Bußgeld pro Pause

Ruhepausen stehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu. Das bestimmt Paragraf 5 des Arbeitszeitgesetzes. (Nicht nur) in Kliniken müssen die Beschäftigten häufig auf ihre Pause verzichten, da ihre Arbeitsleistung (von den Patient/innen) ohne Unterbrechung benötigt wird, eine Pausenablösung jedoch nicht verfügbar ist. Arbeitgeber/innen verzichten in vielen Fällen darauf, die Organisation und das Personal bereitzustellen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen bei ununterbrochenem Arbeitsbedarf zu ermöglichen. Ein Klinik-Betreiber in Berlin ist deswegen um 88.000 Euro ärmer geworden. Den entsprechenden richterlichen Beschluss fasste das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 5. April 2017, Aktenzeichen 15 Ta 1522/16. Die Rechtsbeschwerde gegen das Urteil des LAG ist nicht zugelassen worden.

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