TEMPI-Blog: Die ZeitSchrift

Ruhepausen nicht gewährt – 2000 Euro Bußgeld pro Pause

Ruhepausen stehen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu. Das bestimmt Paragraf 5 des Arbeitszeitgesetzes. (Nicht nur) in Kliniken müssen die Beschäftigten häufig auf ihre Pause verzichten, da ihre Arbeitsleistung (von den Patient/innen) ohne Unterbrechung benötigt wird, eine Pausenablösung jedoch nicht verfügbar ist. Arbeitgeber/innen verzichten in vielen Fällen darauf, die Organisation und das Personal bereitzustellen, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen bei ununterbrochenem Arbeitsbedarf zu ermöglichen. Ein Klinik-Betreiber in Berlin ist deswegen um 88.000 Euro ärmer geworden. Den entsprechenden richterlichen Beschluss fasste das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am 5. April 2017, Aktenzeichen 15 Ta 1522/16. Die Rechtsbeschwerde gegen das Urteil des LAG ist nicht zugelassen worden.

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Time is honey - Vom klugen Umgang mit der Zeit

»Zeit kann man nicht managen, man kann sie nur leben.« Karlheinz A. Geißler

 

256 Seiten, oekom verlag München, 2015

ISBN-13: 978-3-86581-706-8

 

Karlheinz A. Geißler und sein Sohn Jonas Geißler haben gemeinsam ein Buch geschrieben. Der Sohn tritt in die Fußstapfen des berühmten Vaters, setzt jedoch neue Akzente und will sich als Zeitberater profilieren. Dieses Buch soll dabei helfen. Was davon zu halten ist, soll diese Rezension aufzeigen. 

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Schichtmodelle mit Personal-Ausfall-Management

Schichtarbeit wird oft über einen Schichtplan organisiert, in dem sich die notwendigen Schichtdienste (Früh, Spät, Nacht etc.) zyklisch in einem regelmäßigen Turnus von vier, acht oder mehr Wochen wiederholen. Grundlage dieses Schichtmodells ist normalerweise die mindestens benötigte Anzahl an Beschäftigten mit der notwendigen Qualifikation zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

 

Diese Mindestbesetzung setzt sich zusammen aus den benötigten Schichteinsatzzeiten bzw. Schichtarten und der Besetzung dieser Schichtarten an den einzelnen Wochentagen. „Mindestbesetzung“ bedeutet, dass die vorgegebene Anzahl an anwesenden Beschäftigten nicht unterschritten werden darf, ohne nennenswerte Abstriche an der Leistungsfähigkeit bzw. der Quantität oder Qualität der erzeugten Produkte oder Dienstleistungen in Kauf zu nehmen.

 

Bei der Berechnung des benötigten Personals ist unbedingt zu berücksichtigen, dass diverse Gründe für die zeitweise Abwesenheit der Beschäftigten existieren: Urlaub, Krankheit, Fortbildungen, Projekte, Sitzungen usw. Wie dieser Personalausfall sinnvoll bei der Entwicklung eines Schichtmodells berücksichtigt werden soll, ist Thema dieses ZeitSchrift-Beitrags - und eines ausführlichen Arbeitspapiers - von Norbert Engelhardt, Arbeitszeitberater der TEMPI GmbH.

 

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BREXIT und die juristischen Folgen - Rezension

Kamme/Baldus/Schmidt-Kessel (Hrsg.)

Brexit und die juristischen Folgen.

Privat- und Wirtschaftsrecht der Europäischen Union.

Nomos-Verlag, Baden-Baden, 2017.

 

Buch-Rezension von Dr Marit Hammond, PhD

 

In dem Ende 2016 erschienenen Sammelband „Brexit und die juristischen Folgen“ beleuchten eine Reihe Juristen rechtliche Details und Konsequenzen vom „Brexit“, dem anstehenden Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU). 

Der Band umfasst drei Teile:

Im ersten Teil werden die Grundlagen des Brexit erörtert, insbesondere die Details darüber, wie ein EU-Austritt rechtlich überhaupt stattfinden kann, und was die Optionen für die Beziehungen zwischen Großbritannien und den EU-Staaten danach sind. Der zweite Teil ist speziell den Folgen für das Privat- und Wirtschaftsrecht gewidmet, mit besonderen Schwerpunkten auf dem Gesellschaftsrecht, dem Finanzmarktrecht, dem Steuerrecht, dem Wettbewerbsrecht, dem Kartellrecht und dem Zivilverfahrens- und Privatrecht, sowie Fragen zur Arbeitnehmerfreizügigkeit und zum digitalen Handel. Der dritte Teil behandelt abschließend die Besonderheiten bezüglich Schottland und Nordirland im Brexit-Prozess. Jedes Kapitel ist von einem in dem entsprechenden Bereich spezialisierten Juristen verfasst, enthält zahlreiche Referenzen zu relevanter Literatur und umfasst am Ende eine Zusammenfassung in Englisch sowie Französisch (deren Sinn jedoch nicht unmittelbar ersichtlich ist…).

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Der BREXIT und die EU-DSGVO – wie passt das zusammen?

Ganz Europa freut sich auf die kommenden Regeln zum Datenschutz. Diese werden als EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) am 25. Mai 2018 gelten. In ganz Europa? Nein! Eine Nation weigert sich, europäisch zu bleiben. Die Briten haben mehrheitlich beschlossen, Europa zu verlassen. Doch werden sie dies erst nach diesem Datum tun können. Einige Monate werden die Briten dann also noch den europäischen Datenschutzregeln folgen müssen. Aber auch darüber hinaus?

 

Wie stehen die Briten zum Datenschutz? Was halten sie von der EU-DSGVO? Und wie werden sie bis zum und nach dem 25. Mai 2018 agieren? Die ZeitSchrift fragte eine Frau, die es wissen muss... 

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